Susanne Jenneßen
1966 in Hamburg geboren, allgemeine Hochschulreife, kaufmännische Berufsausbildung im Bankgeschäft, mehrere Jahre Kauffrau in einem Internationalen Kunstverlag.
1995-96 Studiengang Germanistik Universität Hamburg, DE, Fachbereich Medienwissenschaften bei Knut Hickethier.
1997 Set-AL-Assistenz für Spielfilmproduktionen Studio Hamburg Produktion, Relevant Filmproduktion, u. a.
1997-99 Hanseatischen Akademie für Marketing & Medien, Kommunikationswirtin A/V-Medien, Fachbereich Filmproduktion.
1999 Technisches Praktikum Cine Licht Hamburg, für die Gewerke Licht, Grip und Kamera. Nachfolgende Tätigkeit als Kameraassistentin für Musikvideos, Werbe-, Spielfilmproduktionen. Nach der Elternzeit tätig als Produktionsassistentin für
Filmproduktionen in Hamburg.
2018 Umzug nach Südtirol, Gesellschafterin der MPJ Atelier 292, seit 2021 zertifiziertes Green Consulting, 2023 Mitbegründerin RIVERSTUDIO, Mietstudio für Foto- und Filmproduktionen, Meran.
Profil

Joscha Jenneßen
1970 in Hamburg geboren, fand Joscha Jenneßen früh seinen Zugang zur Welt der Bilder.
Nach seiner Ausbildung an der Hamburger Fotofachschule im Jahr 1992 begann ein Weg, der ihn tief in die visuelle Sprache von Bewegung, Technik und Emotion führte.
Als Fotoassistent arbeitete er mehrere Jahre mit renommierten Auto- und Modefotografen und war Teil internationaler Produktionen für Marken wie Mercedes Benz, Standox und Castrol.
Ein Praktikum bei MAT – Mad About Technology, Entwickler von Towercams und Kamerakranen, öffnete ihm die Tür zur Welt der Filmtechnik. Hier begegnete Joscha auch dem Unternehmen Camera Cars Platforms, einem Spezialisten für Fahraufnahmen und Car-Rigging – ein Umfeld, in dem Dynamik, Sicherheit und visuelles Erzählen untrennbar miteinander verbunden sind.
Seit 1997 übernahm Joscha Verantwortung in großem Maßstab: Rund 200 Kamera-Kran-Einsätze, mehr als 100 Einsätze als CamCar-Driver und Car-Mount-Rigger sowie über 120 Filmsets, auf denen er als Key Grip für Werbe-, Spiel- und Kinofilmproduktionen in Europa und den USA tätig war. Seine Arbeit bewegte sich stets an der Schnittstelle von technischer Präzision und erzählerischer Wirkung.
2024 kehrt Joscha bewusst zu seinem Ursprung zurück: zur Kamera selbst. Mit seinem Verständnis für Kamerasprache und Perspektive erzählt er Geschichten aus der Bewegung heraus. Sein Ansatz ist geprägt von adaptivem Storytelling – aufmerksam, intuitiv und immer offen für den Moment, in welchem Technik zur Emotion wird und das Bild beginnt zu sprechen.
